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	<title>deutsch2009@wiki</title>
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	<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/"/>
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		<name>53136</name>
	</author>
	<updated>
		2008-08-18T14:49:58Z
	</updated>
	
		<entry>
		<title>
			Soziales Drama
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Soziales%20Drama" />
		

		<id>@wiki::90/</id>
		<published>
			2008-08-18
			
		</published>
		<updated>
			2008-08-18T14:49:58Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Thematischer Schwerpunkt 3: Soziales Drama==
Bezug: Gliederungsprinzip Gattung; Rahmenthema 1.1; I.3 (RRL, S. 15)

Anforderungen Leistungskurs

===Verbindliche Lektüre===
* Gerhart Hauptmann: [[Die Ratten]]
* Ödön von Horväth: [[Geschichten aus dem Wiener Wald]]. Volksstück in drei Teilen
* Hans Merian: [[Lumpe als Helden]]. Ein Beitrag zur modernen Ästhetik. In: Die Gesellschaft, 7. Jg. (1891) H. 9, S. 1170t. Abgedruckt in: Meyer, Theo: Theorie des Naturalismus. Stuttgart: Reclam 2003, S. 183t.
* Ödön von Horväth: Gebrauchsanweisung.  In: Ö. v. Horväth: Sportmärchen, andere Prosa und Verse. Gesammelte Werke Bd. 11: Frankturt/M. 1988, S. 215-221.

===Verbindliche Unterrichtsaspekte===
* [[Milieu und Sozialcharakter der Dramatis Personae]]
* [[Dramenkonzeptionen: Tragikomödie und Volksstück]]
* [[Das soziale Drama als literarisches Modell von Wirklichkeit]]
* [[Texte als Dokumente zur Zeit- und Sozialkritik]]
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Das Marmorbild: Figurenkonstellation
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Das%20Marmorbild%3A%20Figurenkonstellation" />
		

		<id>@wiki::89/</id>
		<published>
			2008-06-10
			
		</published>
		<updated>
			2008-06-10T20:35:31Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Überschrift==
Das Tafelbild vom 9.Juni (hab fälschlicherweise Mai geschrieben) findet Ihr auf http://home.arcor.de/dac-duy/deutsch

Grueße,
Duy
===Unterpunkte===

@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Mondnacht
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Mondnacht" />
		

		<id>@wiki::88/</id>
		<published>
			2008-05-28
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-28T17:35:01Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			Interpretation



In seinem Gedicht „Mondnacht“ aus dem Jahre 1837 beschreibt Joseph Freiherr von Eichendorff die unerfüllte [[Sehnsucht]] des männlichen lyrischen Ichs zur angesprochenen weiblichen Person.

Gleich zu Beginn des Gedichts wird diese Liebesbeziehung durch den Himmelskuss ausgedrückt, in dem der Himmel für den Mann, die Erde für die Frau steht, was man daran erkennen kann, dass der erste Vers sieben, der zweite nur sechs Kadenzen hat (V.1+2). Dieser Himmelskuss wirkt sehr irreal, da unter anderem Konjunktive (hätt´, müsst´, V.1,4) verwendet werden sowie ein Neologismus (Blütenschimmer, V.3), wodurch das Überirdische, die Transzendenzerfahrung und die Tatsache, dass es nur eine Wunschvorstellung des lyrischen Ichs ist, deutlich gemacht werden. 

Von der ersten in die zweite Strophe findet wiederum ein Wechsel des Konjunktivs in den Indikativ statt. Die Natur wird sehr [[Romantik|romantisiert]] in ihrer Schönheit dargestellt (sacht, leis, sternklar, V.6-8), wodurch ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit beim Leser entsteht, was auch formal durch den drei – hebigen Jambus unterstützt wird. Auch hier wird wieder das himmlische in Form der Luft mit dem irdischen in Form der Felder verbunden, indem die „Luft […] durch die Felder (geht)“ (V.5) und somit die Weite der Natur ausgedrückt wird.

In der dritten und letzten Strophe wird der Seelenzustand des lyrischen Ichs beschrieben, welches eine innere Freiheit verspürt (V.9+10). Von dem neunten in den zehnten Vers gibt es ein Enjambement, da es erst so wirkt, als ob die Seele innerlich spannt, jedoch wird erst beim  weiterlesen der richtige Sinnzusammenhang deutlich, nämlich dass sich die Seele entfaltet (V.9+10). 

Zum Schluss des Gedichtes fliegt die Seele „durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus“ (V.11+12), d.h. dass das lyrische Ich seinen Heimatort gefunden hat, diesen jedoch nicht erreicht, was man daran erkennt, dass wieder der Konjunktiv verwendet wird (flöge, V.11+12). Somit bleibt die Sehnsucht des lyrischen Ichs unerfüllt, was durch den [[Mond]] als negatives Motiv in diesem Gedicht verdeutlicht wird. Ebenso lässt sich die Naturerfahrung und die Transzendenzerfahrung in Verbindung mit dem Mond hier wiederfinden, wobei alles sehr idealisiert und romantisiert dargestellt wird. Als einzige Lichtquelle in der Nacht kann der Mond somit Hoffnung im Menschen wecken und eine Beziehung zum Göttlichen aufbauen.  


(Snegana)
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			rauschen
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/rauschen" />
		

		<id>@wiki::87/</id>
		<published>
			2008-05-28
			
		</published>
		<updated>
			2008-06-04T14:49:37Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Lass rauschen Lieb, lass rauschen==

Das Gedicht „Lass rauschen Lieb, lass rauschen“ von einem unbekannten Verfasser beschreibt die Ansicht des lyrischen Ichs, dass die Liebe unberechenbar ist.
In der ersten Strophe wird beschrieben, dass das lyrische Ich eine Sichel durch das Korn rauschen härt und zudem hört er eine Magd klagen, dass sie ihre Liebe verloren hätte.
Auffällig ist hier, dass er das Rauschen der Sichel durch das Korn genauso beginnt, wie er gehört hat, dass eine Magd ihre Liebe verloren hat. Dies drückt seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Magd aus. Dies wird dadurch noch verdeutlicht, dass er von „eine Magd“ spricht. Er benutzt hier einen unbestimmten Artikel um seine Teilnahmslosigkeit zu verstärken.
Die zweite Strophe beginnt er mit dem Titel des Gedichts: „Lass rauschen Lieb, lass rauschen“, Auffällig ist, dass er das Wort rauschen häufig benutzt. Das lyrische Ich zeigt dadurch seine Auffassung von der Liebe. Das Rauschen soll die Unberechenbarkeit der Liebe ausdrücken, sie rauscht nur so vorüber und es gibt keine Kontrolle darüber. Daraus lässt sich schließen, dass das lyrische Ich sein Liebe immer nach seiner Lust und Laune wechselt, als wenn es das natürlichste von der Welt ist.
Die dritte Strophe weist einen Bruch im Gedicht auf. Dieser Part passt nicht in den Rest vom Gedicht. Dies lässt erkennen, dass diese Strophe von einem anderen lyrischen Ich gesprochen wird. Das eigentliche lyrische Ich wird hier mit „Du“ angesprochen. Es heißt hier: „ So steh ich hier alleine, Tut meinem Herzen weh“. Das lyrische ich ist hier die Magd, die in der ersten Strophe angesprochen wurde. So trauert die Magd noch dem ersten lyrischen ich hinter her, aber er liebt sie nicht mehr. Auch heißt es hier wie in der zweiten Strophe: „ In Veilchen und im Klee“. Für die Magd war seine Liebe etwas besonderes, aber für ihn ist sie nur eine Liebe unter vielen. Sie verspürt eine Sehnsucht nach seiner Liebe. Sie will nicht glauben, dass er sie nicht mehr liebt. Es ist hier ein unerfüllter Wunsch ihrerseits.
In der vierten Strophe ist das erste eigentliche lyrische Ich wieder vorhanden. Es heißt dort weiter, dass ein Hirsch durch den Wald rauscht und genauso verhält es sich auch mit der Liebe. Klagen lohne sich nicht, denn sie ist wie ein Hirsch, der zwischen den Bäumen herumspringt und sobald wieder verschwunden ist , wie er gekommen ist. Er hört noch seine alte Liebe klagen, aber er sucht schon nach der neuen Liebe und hat sich auch wohlmöglich dann schon gefunden. Deshalb wird im Gedicht immer wieder das Wort „rauschen“ erwähnt. Es wird zu einem Schlüsselbegriff für die Ansicht der Liebe des lyrischen Ichs. Das Rauschen verdeutlich noch einmal die Unberechenbarkeit der Liebe. Naturerfahrungen werden hier metaphorisch für den Begriff der Liebe eingesetzt, wie das rauschen des Hirsches durch den Wald. Die fünfte Strophe beginnt genauso wie die zweite Strophe:  „Lass rauschen Lieb, lass rauschen“. Die Vergänglichkeit der Liebe wird hier noch einmal bewusst.
„ich weiß nicht wie mir wird“ heißt es weiter. Das lyrische ich kann seine Entscheidungen nicht steuern, die Liebe steuert ihn. Die letzte Strophe heißt: „Die Bächlein immer rauschen und keines sich verirrt.“ Hier macht er die Unberechenbarkeit der Liebe wieder metaphorisch mit einer Naturerfahrung deutlich. Das lyrische ich sagt, dass die Bäche einfach so fließen und sich keine Gedanken darüber machen, wie sie fließen, sie verirren sich aber trotzdem nicht. Genau so verhält es sich bei ihm mit der Liebe. Er hat ständig eine neue Liebe, aber das macht ihm nichts, weil er sich mit seiner Liebe nicht verirren kann und er wird schon die richtige Liebe finden.
Er spricht hier nur von der körperlichen Liebe, eine Stufe des Eros. Währen die Magd im Gedicht Agape, die bedingungslose Liebe und zwischenmenschliche Liebe meint.
Auffällig ist, dass das Gedicht nur manchmal einen Kreuzreim aufweist und wenn er vorhanden ist , dann ist er meist einfach und nicht professionell zusammengereimt, er muss also eher zufällig entstanden sein. Oder der Verfasser hat versucht ihn anzuwenden, ist aber daran gescheitert.
Das der Verfasser anonym ist, lässt entweder darauf schließen, dass der Autor seinen Namen nicht preisgeben will oder es handelt sich hier um ein Volkslied. Auch dass das einfach Volk Autor ist, scheint plausibel, da hier eine Magd erwähnt wird und adlige junge Männer durften sich nie in eine Magd verlieben, bzw. mit ihr zusammen sein.
Auch sind hier einige Tätigkeiten beschrieben, die nur vom einfachen Volk ausgeführt wurden. Wie z.B. „Sichlein rauschen“. So lässt sich  das Gedicht eher einem Volkslied zuordnen.

Wolfgang



@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Eduard Mörike - Früh im Wagen
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Eduard%20M%C3%B6rike%20-%20Fr%C3%BCh%20im%20Wagen" />
		

		<id>@wiki::86/</id>
		<published>
			2008-05-27
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-27T19:33:08Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Früh im Wagen==

In Eduard Mörikes &quot;Früh im Wagen&quot; geht es um ein lyrisches Ich, welches Abschied nehmen muss von einem geliebten Menschen und es fürchtet sich vor der neuen Zukunft ohne ihn.


===Unterpunkte===

@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Sehnsucht
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Sehnsucht" />
		

		<id>@wiki::85/</id>
		<published>
			2008-05-25
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-26T20:18:36Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Sehnsucht==

Sehnsucht bezeichnet ein tiefes, oft unerfülltes Verlangen zu einer Person oder einem Gegenstand, der einem besonders wichtig ist. Häufig sind dies Sehnsüchte nach bestimmten Gefühlen ( z.B. Anerkennung, Liebe…). 

KM: Log?

Oft wird sich bei diesem Gefühl an das bereits erlebte geklammert, wie z.B eine alte Liebe oder positive wie auch negative Erinnerungen.


Wird man von dieser Sehnsucht ganz und gar eingeschlossen, bekommt diese jedoch nicht erfüllt, kann diese sich zu einem [[Todeswunsch]] wandeln. Eine starke Unzufriedenheit mit der Situation ist häufig eine Ursache dafür. So ist auch der junge Werther aus Goethes Werk [[Die Leiden des jungen Werthers]] sehr unzufrieden mit seiner gegenwärtigen Situation. Er sehnt sich nach der Liebe, da diese ihm aber nicht erfüllt werden kann, sieht er keinen anderen Sinn mehr, als sich das Leben zu nehmen. Die Bedeutung der Sehnsucht wird auch in Rocko Schamonis [[Sternstunden der Bedeutungslosigkeit]] deutlich. Der Protagonist Sonntag weiß zwar nicht wirklich, nach was er sich sehnt: ob nun Frauen, ein Leben außerhalb / innerhalb der Gesellschaft oder den Rauschzustand. Es lebt einfach nur in den Tag hinein, aber dass er sich nach etwas sehnt, wird dennoch deutlich. Sehnsucht kann also ambivalent sein. Nicht bei jedem endet eine unerfüllte Sehnsucht gleich im Suizid, aber andersherum muss auch nicht jede erfüllte Sehnsucht gleich ein glückliches Leben verheißen.

KM: Lassen sich Sehnsüchte erfüllen?


Die unerfüllte Sehnsucht wird besonders in den [[Gedichten|Lyrik]] der [[Romantik]] deutlich. Diese spiegelt sich u.a in dem Gedicht „Mondnacht“ von Josef von Eichendorff wieder. Begriffe wie „Wünschelrute, schlafen , träumen, singen, Zauberwort“ (Wünschelrute, J. v Eichendorff) ,idealisierte und irreale Naturvorstellungen, Transzendenz und allgemein die Beziehung zum Göttlichen lassen die Sehnsucht als solches deutlicher werden. Aber auch negative Erinnerungen („bittre Märchen“, &quot;Mondnacht&quot; von Kunert) zeigen das Gefühl der unerfüllten Sehnsucht. Dieser Aspekt wird oft durch das Motiv des [[Mondes|Mond]] unterstützt. Das daraus resultierende „Entgrenzung des Ichs“ ist eine der Folgen der Sehnsucht.

 

(B.B. 27.4.08)

 

@@comment(above)@@
Text
===Unterpunkte===

@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Der Spinnerin Nachtlied
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Der%20Spinnerin%20Nachtlied" />
		

		<id>@wiki::84/</id>
		<published>
			2008-05-20
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-21T12:53:24Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			=Der Spinnerin Nachtlied=

In dem Gedicht ,,Der Spinnerin Nachtlied'' von Clemens von Brentano, hat das lyr. Ich

  vor langer Zeit einen schweren Verlust eines geliebten Menschen erlitten und während es spinnt

  klagt es sein Leid.( einleitung vllt verbesserungswürdig?)

  Das lyr. Ich erzählt von einem Menschen, den es verloren hat und erzählt von ihrer Liebe, wie

  glücklich sie damals waren (V. 3-4). Anscheinend verstarb ihr Geliebter jedoch schon vor

  längerer Zeit (V. 12). Das lyr. Ich, welches immer nachts spinnt und sich sehr einsam dabei fühlt,

  beschreibt zudem, dass es nicht weinen kann (V. 5), obwohl es weinen möchte (V. 24). Hieraus

  lässt sich eventuell deuten, dass es wirklich schon sehr lange her sein muss, als dieser geliebte

  Mensch verstarb und das lyr. Ich zwar gerne noch weinen möchte, aber es nach so langer Zeit

  der Trauer, dies nicht mehr kann. Zu Struktur dieses Gedichtes ist zu sagen, dass es aus sechs

  Strophen zu je vier Versen besteht. Als Reimform verwendet Brentano den umarmenden Reim

  (abab) und das Metrum des Gedichts ist ein dreihebiger Jambus. Diese genannten strukturellen

  Eigenschaften weisen eine Regelmäßigkeit auf. Auch allgemein gesehen, wirkt das Gedicht

  rhytmisch und gleichmäßig, dies wiederum wird durch die genannte Struktur und durch das

  Metrum erzeugt. Daher kann man sagen, dass die Struktur des Gedichtes den Inhalt des

  Gedichtes unterstützt, denn auch das Spinnen ist eine Tätigkeit, die rhytmisch  und gleichmäßig

  abläuft. Außerdem fällt auf, dass Ausdrücke mehrmals erwähnt werden, wie z.B.: ,,klar und rein''

  (V. 7; V. 15). Dies verdeutlicht, dass das lyr. Ich sehr fromm und religös ist. Brentano verwendet

  Symbole wie ,,Mond'' (V.8) und ,,Nachtigall'' (V. 2). Dies sind zudem auch die Leitmotive des

  Gedichtes. Die Nachtigall beispielsweise bzw. ihr ,,Schall'' (V. 3) nimmt zwei Rollen im Gedicht ein.

  Zum einen verdeutlicht er die glückliche Liebe zwischen dem lyr. Ich und seinem Geliebten,

  welches durch Adjektive wie ,,süß'' (V. 3) unterstützt wird. Zum anderen jedoch beschreibt es

  in der dritten und fünften Strophe den Verlust ihres Geliebten, wo hier durch den Schall

  Schmerz herbeigerufen wird, da sie nun wieder daran erinnert wird, dass sie einsam und alleine

  ist (V. 6; V. 11/12). Man stellt daher fest, dass die Gefühle des lyr. Ichs im Verlauf des Gedichtes

  wechseln.

  An folgenden typische Merkmalen lässt sich belegen, dass das Gedicht in der Epoche der

  Romantik entstand. Die Naturverbundenheit beispielsweise, welche durch die Symbole wie Mond,

  Nachtigall, etc. verdeutlicht wird, sind typisch für diese Epoche. Zudem hatte man zu dieser Zeit

  eine Vorliebe für die Nacht, denn auch die Spinnerin spinnt in der Nacht. Weiterhin spricht dafür,

  dass meist die Wirklichkeit vom lyr. Ich verdrängt wird und es sich teilweise von der Gegenwart

  abwendet und in der Vergangenheit veharrt , weil es sich von dieser einfach nicht lösen kann.

Christina L.

@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Interpretation
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Interpretation" />
		

		<id>@wiki::83/</id>
		<published>
			2008-05-04
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-06T04:57:21Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==__Interpretation__==
Interpretation (lat. interpretatio = Auslegung, Übersetzung, Erklärung) ist die schriftliche Ausdeutung eines poetischen Textes (z.B. Gedicht, Drama- oder Romanausschnitt, Kurzgeschichte). Dazu gehört auch die Beschreibung einzelner Gesichtspunkte (wie Inhalt, Aufbau, Personen, formale und sprachliche Gestaltung) und ihre Erläuterung im Sinne der Aussage.

===Ziel der Interpretation===
Bei einer Interpretation wird folgendes erwartet:
* list 1 das Verständnis des Textes zu verdeutlichen;
* list 2 das Zusammenwirken einzelner Gesichtspunkte des Textes deutlich zu machen;
* list 3 die Bedeutung des poetischen Textes (seine Aussage) zu kennzeichnen

===Verschiedene Formen der Interpretation===
* list 1 __Textinterpretation:__ Der über die bloße Textbeschreibung hinausgehende Versuch, Wirkungsabsichten und Wirkungen eines Textes zu erschließen. Die Textinterpretation wird gewöhnlich auf literarische Texte angewandt, aber auch Gebrauchstexte (z.B. Kritiken, Kommentare) können in ihrer Wirkung umfassend erkannt werden.
* list 2 __Gedichtinterpretation:__ Interpretation von [[Lyrikllyrischen Texten]]

==__Mögliche Gliederung einer Interpretation__==
Das folgende Schema einer Gliederung kann als Orientierung dienen. Ein für alle poetischen Textarten allgemein gültiges Schema gibt es nicht. Je nach Textart (episch, lyrisch, dramatisch) und je nach spezieller Eigenart des einzelnen Textes (Verfasser, literarische Epoche) ist im Hauptteil entsprechend zu differenzieren.

===Einleitungsmöglichkeiten===
* list 1 Ersten individuellen Eindruck des Textes formulieren / vorläufige Deutungshypothese nennen
* list 2 __Oder:__ Thema / inhaltlichen Schwerpunkt des Textes formulieren
* list 3 __Oder:__ Text situieren in Bezug auf Entstehungszusammenhang, Leben des Autors, zeithistorischen Hintergrund, Vergleich mit anderen Texten

===Hauptteil===
# number list 1 __Text beschreiben:__ Thema, Aufbau, Personenkonstellationen, Textart und sprachlich-rhetorische Auffälligkeiten und deren Funktion und Wirkung im Text
# number list 2 __Aussage / Bedeutung des Textes klären:__ 
* list 1 Inhaltliche und sprachliche Einzelheiten aufeinander beziehen
* list 2 gegebenfalls mehrere Deutungsmöglichkeiten nennen 
* list 3 die Kernaussage des Textes benennen
* list 4 auf die Überschrift eingehen
* list 5 mit dem Text belegen / zitieren
* list 6 Deutung durch zusätzliche Kenntnisse zum Kontext absichern (Verfasser, Entstehungszeit, historische Hintergründe)

===Schlussteil===
* list 1 In einem Rückbezug auf den Anfang wird auf die Deutungshypothese Bezug genommen und diese (in begründeter Weise) bestätigt, korrigiert, verändert oder gänzlich verworfen.
* list 2 __Oder:__ Es wird ein Fazit gezogen und das Ergebnis der Interpretation auf den Punkt gebracht.
* list 3 __Oder:__ Es wird ein begründetes Werturteil zum Text oder zu bestimmten Gesichtspunkten abgegeben. Dies stützt sich auf die vorangegangenen Ergebnisse im Hauptteil.

==Schriftliche Darstellung==
===Lineares Verfahren===
Man interpretiert Schritt für Schritt an den Abschnitten des Textes entlang; dazu muss man eine sinnvolle Gliederung des Textes (Sinneinheiten) finden oder aus dem Text übernehmen. Beschreibung und Deutung des jeweiligen Abschnittes müssen deutlich getrennt werden, es muss von der Sprachebene zur Bedeutungsebene abstrahiert werden, sonst wird die Interpretation zur reinen [[Inhaltswiedergabe]].
Die Gesamtdeutung folgt dem Lesegang; dieser ist dei Leitlinie der Interpretation. Der Verfasser darf nicht an Einzelheiten hängen bleiben und die Gesamtdeutung nicht aus dem Auge verlieren; bei jedem Schritt wird auch die Deutung sprachglicher Besonderheiten einbezogen.

===Aspektorientiertes Verfahren===
Man geht von übergeordneten Deutungsgesichtspunkten aus; diese müssen zunächst aus dem vorläufigen Verständnis des Gesamtzusammenhangs heraus gesetzt werden. Diese Deutungsgesichtspunkte sind Wegweiser oder Leitaspekte für die Niederschrift.
Jeweils einen der unterschiedlichen Aspekte verfolgt man dann nacheinander durch den gesamten Text (Längsschnitt), betrachtet also zu einem Aspekt mehrere Textstellen und bezieht auch die sprachliche Gestaltung mit ein.





Kathrin Schoneville


@@comment(above)@@
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Inhaltswiedergabe
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Inhaltswiedergabe" />
		

		<id>@wiki::82/</id>
		<published>
			2008-05-04
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-04T11:02:58Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Inhaltswiedergabe==
@@Eine Inhaltswiedergabe dient dazu, dem Leser einen möglichst knappen und sachlichen Gesamtüberblick des jeweiligen Textes zu verschaffen. 
Dabei sind eigene Bewertungen und Gefühle, sowie wörtliche Rede und andere Zeitformen als das Präsens, zu unterlassen. 
Lediglich sehr wichtige Aussagen dürfen zitiert werden.
Auf eine chronologische Abfolge der Inhaltswiedergabe ist zu achten.

Typische Gliederung:
•	Einleitung (Autor, Titel, Textart, Kernthema des Textes, Erscheinungsjahr)
•	Hauptteil (gedankliche Struktur, Ort, Zeit, Personen)
•	Schlussteil (Fazit- kurze Zusammenfassung)
@@




Nadine Warwas
		</summary>
	</entry>
		<entry>
		<title>
			Erörterung
		</title>
		<link href="http://deutsch2009.atwiki.com/page/Er%C3%B6rterung" />
		

		<id>@wiki::81/</id>
		<published>
			2008-05-04
			
		</published>
		<updated>
			2008-05-06T04:58:32Z
		</updated>
		
		
				
		<summary>
			==Textgebundene Erörterung==


@@Ein Text wird in seiner Argumentationsstruktur untersucht, indem man zunächst das Kernproblem darstellt und den gedanklichen Grundriss erkennt. Demzufolge analysiert man die Pro- und Contraargumente und überprüft die sprachlichen (rhetorischen) Stilmittel, welche dann zu einer Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen des Autors verhelfen.
Schließlich hat man selbst Stellungnahme zu beziehen, welche verständlich begründet werden sollte.

also:
•	These aufstellen
•	Argumente finden, die diese These stützen
•	Belege, Beispiele und Erläuterungen finden, welche die Argumente untermauern
@@




Nadine Warwas
		</summary>
	</entry>
	
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