In dem Gedicht ,,Der Spinnerin Nachtlied" von Clemens von Brentano, hat das lyr. Ich vor langer Zeit einen schweren Verlust eines geliebten Menschen erlitten und während es spinnt klagt es sein Leid.( einleitung vllt verbesserungswürdig?).
KM: Vorschlag: beklagt das lyrische Ich...
Das lyr. Ich erzählt von einem Menschen, den es verloren hat, und erzählt von ihrer Liebe, wie glücklich sie damals waren (V. 3-4). Anscheinend verstarb ihr Geliebter jedoch schon vor längerer Zeit (V. 12).
KM:Begründung fehlt
Das lyr. Ich, welches immer nachts spinnt und sich sehr einsam dabei fühlt, beschreibt zudem, dass es nicht weinen kann (V. 5), obwohl es weinen möchte (V. 24). Hieraus lässt sich eventuell deuten, dass es wirklich schon sehr lange her sein muss, als dieser geliebte Mensch verstarb und das lyr. Ich zwar gerne noch weinen möchte, aber es nach so langer Zeit der Trauer, dies nicht mehr kann.
KM: Log?
Zu Struktur dieses Gedichtes ist zu sagen, dass es aus sechs Strophen zu je vier Versen besteht. Als Reimform verwendet Brentano den umarmenden Reim (abab) und das Metrum des Gedichts ist ein dreihebiger Jambus. Diese genannten strukturellen Eigenschaften weisen eine Regelmäßigkeit auf. Auch allgemein gesehen wirkt das Gedicht rhythmisch und gleichmäßig, dies wiederum wird durch die genannte Struktur und durch das Metrum erzeugt. Daher kann man sagen, dass die Struktur des Gedichtes den Inhalt des Gedichtes unterstützt, denn auch das Spinnen ist eine Tätigkeit, die rhythmisch und gleichmäßig abläuft. Außerdem fällt auf, dass Ausdrücke mehrmals erwähnt werden, wie z.B.: ,,klar und rein" (V. 7; V. 15). Dies verdeutlicht, dass das lyr. Ich sehr fromm und religös ist.
KM: Log?
Brentano verwendet Symbole wie ,,Mond (V.8) und ,,Nachtigall (V. 2). Dies sind zudem auch die Leitmotive des Gedichtes. Die Nachtigall beispielsweise bzw. ihr ,,Schall" (V. 3) nimmt zwei Rollen im Gedicht ein. Zum einen verdeutlicht er die glückliche Liebe zwischen dem lyr. Ich und seinem Geliebten
KM: seinem / ihrem?
, welches durch Adjektive wie ,,süß" (V. 3) unterstützt wird. Zum anderen jedoch beschreibt es in der dritten und fünften Strophe den Verlust ihres Geliebten, wo hier durch den Schall Schmerz herbeigerufen wird, da sie nun wieder daran erinnert wird, dass sie einsam und alleine ist (V. 6; V. 11/12). Man stellt daher fest, dass die Gefühle des lyr. Ichs im Verlauf des Gedichtes wechseln. An folgenden typische Merkmalen lässt sich belegen, dass das Gedicht in der Epoche der Romantik entstand. Die Naturverbundenheit beispielsweise, welche durch die Symbole wie Mond, Nachtigall, etc. verdeutlicht wird, sind typisch für diese Epoche. Zudem hatte man zu dieser Zeit eine Vorliebe für die Nacht, denn auch die Spinnerin spinnt in der Nacht. Weiterhin spricht dafür, dass meist die Wirklichkeit vom lyr. Ich verdrängt wird und es sich teilweise von der Gegenwart abwendet und in der Vergangenheit veharrt , weil es sich von dieser einfach nicht lösen kann.
Christina L.
KM: haben Sie Elemente Ihrer HA entfernt?
-: teilw. ungünstige Satzkonstruktionen; mehrere Aspekte erscheinen nicht logisch / Begr. fehlen, Zusammenfassung mit Vertiefung fehlt, Aspekt "Todensehnsucht" fehlt
+: richtige Ansätze, Versuch einer formalen Analyse, Form - Inhalt, Ansatz Wirklichkeit / Gegenwart
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