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Mond

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Der Mond in der Lyrik

Der Mond, der sowohl als positives als auch negatives Motiv der Romantik gilt, wird in vielen Gedichten verwendet um, die (unerfüllte) Sehnsucht des lyrischen Ichs stärker zu unterstreichen. Durch die häufig mit dem Mond verbundene Naturerfahrung und die damit verbundende Transzendenz


In Gedichten der Romantik wird der Mond oft idealisiert und durch eine häufige Transzendenz auf die ganze Natur bezogen dargestellt.

Der Mond kann als „lebloser Klotz“ ("Mondnacht" von Kunert), aber auch als „schimmernd“ ("Mondnacht" von Eichendorff“) beschrieben werden, was die Vielschichtigkeit der Deutungsebenen aufzeigt. So kann er die Rolle des Wächters in der Nacht, des Freundes sowie des Feindes einnehmen. Als ein Fluchtort aus der Realität kann er dem lyrischen Ich Schutz bieten, jedoch auch eine mögliche Todessehnsucht unterstützen. Wie die Wölfe den Mond anheulen, so erhoffen sich auch die Menschen Zugang zu ihrer Sehnsucht ( vgl. Mondnacht, Kunert) Durch seine mögliche Vollkommenheit (Vollmond) und als einziger Lichtblick in der Nacht wird die Beziehung zum Göttlichen unterstützt, was die Hoffnung der Menschen stärkt. Dieser einzige Lichtblick kann in einer „finstren Nacht“ jedoch ebenfalls bedrohlich erscheinen.

(B.B., 27.4.08)


KM:

+ richtige und vielschichtige Ansätze

- Zusammenhänge der einzelnen Aussagen z.T. unklar, (log. Bezüge)



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