Bezug: Gliederungsprinzip Epoche; Rahmenthema I.1, I.2 (RRL, S. 15); II.3 (RRL, S. 17)
Romantik bezeichnet eine Epoche von 1795-1840 in der, ebenso wie in der Epoche des Sturm und Drang, nicht mehr die Vernunft, sondern das Gefühl als die wichtigste Fähigkeit des Menschen angesehen wird. Der Romantiker versucht durch Poetisierung, d.h. das Gewöhnliche zu etwas Mystischem oder Geheimnisvollen zu machen, sich aus der Realität zu flüchten, die durch das wiederkehrende absolutistische System und die Industrialisierung immer weniger seinem Ideal einer Welt entspricht. Er sehnt sich nach einem idyllischen, nostalgischem Leben in der Natur, in der er sich selbst verwirklichen kann. Dieses Motiv der Sehnsucht gilt als kennzeichnend für diese Epoche und verdeutlicht die Rolle des Romantikers als Außenseiter in der Gesellschaft.
Roxane
2008-08-18
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