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Sturm und Drang

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Die Bezeichnung des Sturm und Drangs in den Jahren 1765-1785 stammt von dem Titel eines Dramas des Autoren Maximilian Klinger (1752-1831), in dem es um einen tugendhaften Mann geht, der sich gegen die Gesellschaft auflehnt. Der Sturm und Drang liegt in der Epoche der Aufklärung, wobei die Basis dafür die säkularisierte Empfindsamkeit darstellt.

Dabei rückt der Mensch als großes Individuum in den Vordergrund und gilt als ,,freihandelndes, selbstständiges und gottähnliches"(Jakob Michael Reinhold Lenz) Wesen, so wie es die Helden Prometheus und Herkules wiederspiegeln. Es herrscht eine gefühlsbetonte Selbstwahrnehmung der Stürmer und Dränger und Begriffe wie Natur, Liebe, Freundschaft, Poesie und Vaterland gewinnen an Bedeutung. Die gesellschaftliche Ordnung soll für die Entfaltung des Individuums umgestürzt werden und es sollen Originalwerke geschaffen werden. Im Gegensatz zur Aufklärung herrscht in der Epoche des Sturm und Drangs nicht die Vernunft als prägende Kraft, sondern das Gefühl.

Vertreter

  • Johann Wolfgang v. Goethe - Die Leiden des jungen Werthers
  • Friedrich Schiller - Die Räuber
  • Jakob Michael Reinhold Lenz - Der Hofmeister
  • Friedrich Leopold Graf zu Stolberg - Über die Fülle des Herzen
  • Christian Friedrich Daniel Schubart - Der Fürstengruft


Snegana


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